Beschreibung:
2. Auflage 2002, 189 Seiten mit CD
Grundlage für dieses Buch war der Kurs ,,Elektronik am PC" aus Elektor 9/2000 bis
3/2001. Dort sollten vor allem Neueinsteiger Informationen, Hilfen und praktische
Experimentiervorschläge erhalten, die nötig sind, um einen ersten Überblick sowohl
über die Elektronik als auch über Möglichkeiten der einfachen Windows-Programmierung
zu bekommen. Der Kurs war bewusst einfach gehalten und verzichtete auf übermäßig
komplizierte Schaltungen und Programme.
Im Laufe des Kurses wurden einfache
Versuche entwickelt, die praktische Anwendungen vom Blinklicht bis zum Messgerät
zum Ziel hatten. Am Ende blieben jedoch viele Anwendungen übrig, die den Rahmen
einer Artikelserie gesprengt hätten, die aber unbedingt noch zum Thema gehörten.
Themen wie Logikanalysatoren an der seriellen Schnittstelle, Infrarot-Fernbedienungen
und serielle Datenkommunikation sind mit ebenso geringem Aufwand zu realisieren
und erlauben zahlreiche weitere Experimente.
Außerdem wird hier noch tiefer auf die Geheimnisse der seriellen Interface-Technik
eingegangen. Die vorgeschlagenen Versuche stellen äußerst geringe Anforderungen
an den Geldbeutel. Denn außer einer kleinen Anschlussplatine braucht man nur ein
paar Bauteile aus der Bastelkiste wie z.B. Tastschalter, NPN-Transistoren, Widerstände,
LEDs, Elkos, Dioden und einen LDR-Sensor. Die Anschlussplatine stellt alle Anschlüsse
der seriellen Schnittstelle an Steckbuchsen zur Verfügung. Außerdem hat man ein
kleines Experimentierfeld zum Aufbau von Versuchsschaltungen. Der Lötkolben bleibt
kalt, denn alle Bauteile werden einfach gesteckt. Alle Versuche werden in Visual
Basic 5 programmiert. Die Programme sollen auch für Anfänger erläutert werden, damit
jeder seine eigene Ideen leicht umsetzen kann. In den letzten Kapiteln sollen auch
komplexere Themen wie z.B. zeitkritische Steuerungen oder die Kopplung mit externer
Elektronik vorgestellt werden. Der Leser wird auch mit viel angewandter Messtechnik
konfrontiert.
Immer wieder gab es Fragen, was denn eigentlich im Innersten einer DLL zur Ansteuerung
der seriellen Schnittstelle abläuft. Hier wurde die Gelegenheit ergriffen, auch
diese unterste Ebene der Windows-Programmierung zu behandeln. Der Leser wird damit
unabhängig von einer vorgefertigten DLL, kann Teile in eigene Programme übernehmen
oder eine DLL mit neuen Eigenschaften entwickeln. Das Buch geht hier weit über den
ursprünglichen Kurs hinaus.
Es wird systematisch versucht, die Möglichkeiten und die Grenzen der Programmierung
mit Visual Basic zu ergründen. Das bedeutet jedoch nicht, dass besonders hohe Voraussetzungen
an die Vorkenntnisse der Leser gestellt werden. Vieles kann mit wenig Aufwand erarbeitet
werden, indem man von den vorhandenen Beispielen ausgeht, sie ausprobiert und nach
eigenen Vorstellungen verändert.